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Nachhaltigkeit in der Praxis: Staatssekretär Baumann überreicht Urkunden an Azubis aus dem Gastgewerbe

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Übergabe der SHT Academy Urkunde an die ersten Teilnehmner

In feierlichem Rahmen überreichte Umwelt-Staatssekretär Andre Baumann, im Raum „Mettingen“ des Esslinger Tagungshauses ECONVENT, von Minister Untersteller unterzeichnete Urkunden an neun Auszubildende aus vier Betrieben, die in den Berufen Koch und Hotelfachleute ausgebildet werden.

Die jungen Leute hatten sich im Ausbildungsjahr 2018/19 in vier Workshops unter dem Titel „Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften im Gastgewerbe für Auszubildende in Baden-Württemberg 2018/2019“ Kompetenzen angeeignet, die sie in die Lage versetzen, Nachhaltigkeit im eigenen Ausbildungsbetrieb umzusetzen.
Parallel mussten die Probanden nachhaltige Projekte entwickeln, die sie nun bei der Abschlussfeier den eigenen Chefs, Vertretern von IHK, Dehoga, Politik und Wirtschaft präsentierten.

Die Eßlinger Zeitung berichtete am 26.06.2019 über den Besuch von Jürgen Trittin in unserem Econvent

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Jürgen Trittin in Esslingen. Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin findet klare Worte

Für viele ist er immer noch der Umweltminister schlechthin: Jürgen Trittin war im Econvent zu Gast und sparte nicht mit Kritik an der Politik der Regierung.

Als „Umweltpolitiker schlechthin“ wird er oft bezeichnet und als sehr prinzipientreuer Mensch beschrieben. Jürgen Trittin, von 1998 bis 2005 Bundesumweltminister und von 2009 bis 2013 Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, ist in der Tat ein Mann der klaren Worte. Das wurde jetzt im Rahmen der Talk-Reihe im Econvent Esslingen sehr deutlich, an der die hochkarätigen Gäste unentgeltlich teilnehmen.

Ist er denn wirklich so prinzipientreu, wie viele sagen, will EZ-Redakteur Alexander Maier von Jürgen Trittin wissen: „Ich weiß nicht, ob ich prinzipientreuer bin als andere. Wir haben bei den Grünen aber gewisse Ziele wie den Atomausstieg, die wir dann auch beharrlich verfolgen und umsetzen“, antwortet der. Ganz klar ist für den gebürtigen Bremer aber: Die Politik muss zu dem stehen, was sie gesagt hat und diese Ziele dann auch aktiv umsetzen. Das gehe ihm in der aktuellen Regierung in vielen zentralen Punkten viel zu langsam, stellt Trittin klar. Etwa beim Thema Klimaschutz: „Will die Bundesregierung die Klimakrise einfach weiter aussitzen? An schönen Worten fehlt es nicht, sehr wohl aber am politischen Handeln“, so die Kritik. „Deutschland war einmal Vorreiter im Klimaschutz. Die Bilanz des letzten Jahrzehnts, der Kanzlerschaft Angela Merkels zeigt aber: Die deutschen Treibhausgasemissionen stagnieren auf hohem Niveau. Ziel war es, vom Jahr 1990 an gerechnet die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Geschafft haben wir von diesem Etappenziel bisher nur 31 Prozent. Innerhalb eines Jahres noch neun Prozentpunkte zu realisieren, das würden nicht mal die radikalsten Grünen hinbekommen.“ Die deutschen und europäischen Klimaziele müssen verschärft werden, sagt Trittin – der sich ganz klar für ein Klimaschutzgesetz ausspricht – „davon sehe ich aktuell aber nichts.“ So müsse die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad plus, besser noch eineinhalb Grad begrenzt werden, um den Folgen der Klimakrise noch Herr werden zu können. Stattdessen lebe man aktuell aber in Zeiten der weltweit höchsten CO2-Konzentration seit wohl drei Millionen Jahren: „Das ist fatal.“

Bei der Europawahl 2019 habe sich der deutliche Überdruss der Wähler an der Untätigkeit der Politik bei der Klimathematik gezeigt. Das schlechte Abschneiden der großen Volksparteien sei aber nie nur an einem Thema festzumachen: „Da stellt sich auch unabhängig von Sachthemen die Frage: Muss das immer so weitergehen, etwa was die Große Koalition angeht“, resümiert Trittin. Die Energiewende sei machbar, das Wissen und die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden: „Das Problem ist die schreckliche Marktstrategie.“ Mit der Diesel-Subventionierung etwa müsse endlich Schluss sein. „In China wurden schon 2018 eine Million E-Autos verkauft, keines davon von einem deutschen Hersteller“, nennt Trittin ein Beispiel für die zu langsame Umsetzung der Ziele: „Die Autoindustrie ist hier weiter als die Bundesregierung. Wir sind zehn Jahre hinterher.“ Oder wenn Markus Söder (CSU) jetzt über den Kohleausstieg bis 2030 spricht: „Das haben die Grünen schon lange in ihrem Programm.“

Alle zwei Jahre erhebe das Bundesumweltamt eine Studie zum Umweltbewusstsein der Deutschen: „In der letzten halten 70 Prozent der Befragten den Klimaschutz für eine zentrale politische Aufgabe. Nur drei Prozent finden aber, die Bundesregierung tue dafür genug. Das ist ein sehr ernster Befund“, betont Trittin. Ein Umdenken müsse zudem in Sachen Agrarwirtschaft stattfinden: „Aktuell werden die mit der größten Fläche am meisten finanziell unterstützt. Die größten Subventionsnehmer sind also große Unternehmen. Stattdessen muss der Fokus auf die kleineren Betriebe gelegt werden, „das sind noch richtige Bauern und keine großen Industriebetriebe“, so Trittin. Problemen wie der Zugabe von Antibiotika bei großen Tierbeständen oder das Aufbringen von Gülle, was wiederum das Grundwasser verschmutze, müsse entgegengewirkt werden. Ebenso wie der Futtergewinnung, mit der oft die Abholzung tropischer Wälder einhergehe, denke man etwa an die Sojalieferungen aus Südamerika.

Politikmüde ist Jürgen Trittin, der Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss ist, noch nicht, stellt er auf Nachfrage klar: „Ich habe mein Leben lang Politik gemacht, ich bin noch fit, wieso soll ich jetzt aufhören?“ Bei der nächsten Bundestagswahl sei es die große Herausforderung für die Grünen, die aktuell sehr guten Ergebnisse der Europawahl zu halten, um dann bestenfalls die „äußerst unbequeme“ Oppositionsrolle überwinden zu können. Dass er nochmals für den Posten als Bundesumweltminister zur Verfügung stehe, wiegelt er ab: „Wir haben die Leute dafür“, sagt Trittin mit Blick auf die aktuelle Doppelspitze Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Ob sich Politik verändert habe, will Alexander Maier zum Abschluss dann noch wissen. „Ja, das hat sie. Wenn man sieht, dass heute Bürgermeister abtreten, weil sie Morddrohungen erhalten und sich der Mob durchsetzt in einer Form der Enthemmung, die es so lange nicht gab, dann treibt mich das absolut um. Da muss sich etwas ändern. Die demokratischen Parteien müssen sich hier ganz klar gegen diesen Hass, diesen neuen Nationalismus stellen, der so oft verharmlosend Rechtspopulismus genannt wird.“

Zuerst veröffentlicht in der Eßlinger Zeitung am 07.04.2019 vom Autor: Katja Eisenhardt

Nachhaltigkeit in all ihren Facetten“- ECOINN feiert mit Prominenz seinen 10. Geburtstag

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Das ECOINN Hotel am Campus, laut neuem CO2-Fußabdruck auch weiterhin das ökologischste Hotel Europas und demnächst wahrscheinlich für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020 nominiert, feierte mit 40 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Nachbarschaft seinen 10. Geburtstag. Neben Festredner Jürgen Trittin waren u.a. die Ministerialdirektorin des Landwirtschaftsministeriums Grit Puchan, Theaterintendant Friedrich Schirmer, der Prorektor der Esslinger Hochschule Prof. Dr, Czarnetzki, Dehoga-Vizepräsident Hans-Ulrich Kauderer und der Chef des benachbarten Jugend- und Kulturzentrums Komma, Amos Heuss, unter den Gratulanten. Auch die Urbacher Bürgermeisterin, B.A.U.M.-Vorstand Schwager oder der neue Esslinger Gemeinderat und „Modekönig“ Alexander Kögel mit Frau war zugegen.

Hotelmanager Thomas Puchan verwies in seiner Begrüßung u.a. auf die Klimapositivität und Energieautarkie des Hotels, die auf der eigenen regenerativen Energieerzeugung basiert, hob aber auch das ECOINN als Sozialunternehmen hervor. Er begrüßte Festredner Jürgen Trittin als „Wunschredner“ für das Jubiläum, sei der doch der letzte Bundesumweltminister gewesen, der diesen Titel verdient habe. „Die friydays-for-future-Bewegung hätte ihre helle Freude an Ihnen!, lobte Puchan.

Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event vom 04.04.2019 im Econvent mit Herta Däubler-Gmelin im Gespräch über politische Kultur, Streitlust und die Chancen der Jugend

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Vieles, wofür es sich zu kämpfen lohnt

In der Reihe „Talk im Econvent“ betonte die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, wie wichtig es ist, soziale Verantwortung zu übernehmen. Angesichts vieler Menschen, die sich engagieren, schaut sie jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft: „Es gibt wieder mehr Menschen, die klare Kante zeigen.“

Fast vier Jahrzehnte lang saß die promovierte Juristin Herta Däubler-Gmelin im Bundestag. Sie war Bundesjustizministerin und stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, hat sich mit Durchsetzungswillen, Kampfeslust und Engagement für das Aufbrechen verkrusteter politischer Strukturen, für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt und sich damit auch in ihrer Partei nicht nur Freunde gemacht. In der Reihe „Talk im Econvent“ hat die heute 75-Jährige nun im Gespräch mit EZ-Redakteur Alexander Maier gezeigt, dass sie nichts von ihrer Streitlust eingebüßt hat.

Zwar hat sich Herta Däubler-Gmelin inzwischen aus der Berufspolitik zurückgezogen, doch ihre Lust an der Auseinandersetzung und ihr Einsatz für eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik, für gerechte Strukturen und eine lebenswerte Zukunft haben nicht nachgelassen. „Ich sehe eine Menge Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt“, sagt sie. Ihr mache Mut, dass sich so viele Menschen für sozialpolitisch relevante Bereiche engagieren. Allerdings spiegle sich das im offiziellen Politikbetrieb nur bedingt wider. „Viele Politiker auch auf der Landesebene sind noch gut im Leben ihrer Kommunen verankert, aber je weiter ich nach oben schaue, um so mehr stelle ich fest, dass der Kontakt zur Bevölkerung und deren Leben und Sorgen verloren geht. Der binnenorientierte Typus Politiker hat zugenommen“, sagt Däubler-Gmelin.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über Nachwuchssorgen im Hotelgewerbe

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Am 18.12.2018 Ulrich Stollte in der Stuttgarter Zeitung "Aus der Arbeitslosigkeit zum Traumberuf"

Dort, wo in der EU die Jugendarbeitslosigkeit am höchsten ist, rekrutiert das Hotel Eco-Inn seine Auszubildenden. Es bietet den künftigen Hoteliers nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch eine Wohnung und einen Sprachkurs.

Esslingen - Die Hotelbranche hat schon immer geklagt, wie schwer es sei, Nachwuchs zu finden. Doch jetzt, wo man im Landkreis Esslingen von Vollbeschäftigung redet, reden auch die Gewerkschaft und andere Verbände von einer Nachwuchskrise in der Hotel- und Gaststättenbranche. Was tun? Das Hotel Eco-Inn in Esslingen hat eine Strategie entwickelt, um Lehrlinge aus besonders krisengeschüttelten Ländern anzuwerben und sie in Deutschland zu beschäftigen. Für diese erfolgreiche Strategie hat das Management jüngst einen Preis von der Industrie- und Handelskammer überreicht bekommen.

Thomas Puchan, Geschäftsführer des Hotels Eco-Inn in Esslingen „Um Auszubildende zu bekommen, haben wir mit der IHK Zagreb einen Kontakt geschlossen und mit einer Sprachschule in Malaga, Spanien. Weil das Länder mit hoher Jugendarbeitslosigkeit sind, konnten wir eine gemeinnützige GmbH gründen, die das Projekt trägt.

Unsere Anforderungen sind ein Sprachkurs, ein Mindestalter von 18 Jahren und ein einwöchiges Praktikum. Wir arbeiten mit Hotels und Gaststätten im Landkreis zusammen, sowie einem Stuttgarter Caterer. Einer unserer Projektpartner ist das Kolpingwerk in Stuttgart, dort machen die Auszubildenden einen Sprachkurs. In Esslingen/Berkheim haben wir ein Haus gemietet, in dem Auszubildende wohnen.

Eßlinger Zeitung berichtet über Talk im Econvent mit Boris Palmer

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Am 25.11. berichtete die Eßlinger Zeitung über das Event in unserem Econvent. Hier der ganze Artikel:

Der Tübinger OB Boris Palmer war zu Gast bei „Talk im Econvent“. Dort stellte er sich den Fragen von EZ-Redakteur Alexander Maier und dem Publikum. In der Diskussion verteidigte Palmer den Migrationspakt.

Er eckt auch in der eigenen Partei öfter an und überlegt nicht immer zwei Mal, bevor er seine Meinung sagt. Aber begründen kann er sie immer. Dass Boris Palmer bestimmt kein Populist, sondern ein gradliniger Mensch und Politiker ist, hat er in Esslingen glaubhaft vermittelt. Er war zu Gast beim „Talk im Econvent“.

Wie prägend ein Vater wie Helmut Palmer fürs Leben ist, mag man daran ermessen, dass auch heute – 14 Jahre nach dessen Tod und in der zweiten Amtszeit seines Sohnes als Tübinger Oberbürgermeister – ein Abend mit Boris Palmer sich zunächst um dessen verstorbenen Vater dreht. Wobei es in diesem Fall einen zweiten Grund dafür gab: EZ-Redakteur Alexander Maier, der das Gespräch mit dem Tübinger OB und Grünen-Politiker führte, hat einst sein allererstes Interview als 14-jähriger Schülerzeitungsredakteur mit Helmut Palmer gemacht. Die Erinnerung an den Charakterkopf aus dem Remstal sorgte prompt für eine lockere, entspannte Stimmung beim Talk. Das Publikum erfuhr, dass Boris Palmer schon als Jugendlicher mit dem Vater durchs Land zog und dabei nicht nur die Liebe zur Natur und zu den heimischen Streuobstwiesen vermittelt bekam, sondern auch bei seinen Veranstaltungen an der Kasse saß. Er sei der einzige Politiker gewesen, der für Wahlkampfauftritte Eintritt verlangte: „So unterhaltsam war er.“

Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event „moderne Artenschutzzentren“ im Econvent mit Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin

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Am 16.10. berichtete die Eßlinger Zeitung über das Event mit Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin in unserem Econvent. Hier der ganze Artikel:

Manche denken noch immer, für Zoos würden Tiere in freier Wildbahn gefangen und eingesperrt. Das gilt schon lange nicht mehr, längst ist es umgekehrt: Zoos wildern bedrohte Arten aus und sorgen für deren Erhalt. Diese und viele andere spannenden Einsichten gab Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin im Econvent. Er stellte sich dort vor etwa 30 Zuhörern den Fragen von Alexander Maier und wünscht sich Zoos als „moderne Artenschutzzentren“.

Wollte Thomas Kölpin schon immer Zoodirektor werden? Nein, sein ursprünglicher Traum war Tierforscher. Als Kind hielt er zuerst Meerschweinchen, das mit den Vogelspinnen fanden die Eltern für einen Grundschüler dann nicht mehr so gut. Seine Diplomarbeit und Doktorarbeit schrieb Kölpin über Schlangen. Den klassischen Werdegang zum Zoodirektor, sagte er, gebe es nicht mehr: Manche seien vorher Architekten gewesen oder hätten Filme gedreht. Ein Zoodirektor müsse nicht nur mit Tieren, sondern auch mit Menschen gut umgehen können – mit Mitarbeitern, Politikern und Besuchern.

Kölpins Dienstwohnung liegt mitten in der Wilhelma. „Ich mache morgens meine Runde“, sagt der Chef von 320 Mitarbeitern und eines Etats von 23 Millionen Euro. Kölpin hat in der Wilhelma „eigene“ Tiere, für die er die Verantwortung trägt und die er selbst pflegt. Seiner Liebe zu großen Tieren folgend sind das Elefanten, Nashörner und Tapire. „Derzeit lerne ich meine drei Töchter ein.“ Seine Tiere zuhause sind etwas kleiner, es sind Schlangen und Spinnen.

Eßlinger Zeitung berichtet über unser Event im Econvent

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Esslingen 25.09.2018: Ernst-Ulrich von Weizsäcker spricht über Nachhaltigkeit

Der Co-Präsident des Club of Rome sieht die Welt in der Krise

In der Reihe „Talk im Econvent“ hat Ernst-Ulrich von Weizsäcker den Abschied von gewohnten Denkmustern gefordert und konkrete Wege zu einer nachhaltigen Welt aufgezeigt.

Seit der Club of Rome im Jahr 1972 den Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlichte und darin den Kollaps der Welt innerhalb von 50 Jahren prognostizierte, hat sich vieles geändert. Zwar ist der Zusammenbruch nicht eingetreten, doch der Wissenschaftler und Co-Präsident des Club of Rome Ernst-Ulrich von Weizsäcker sieht große Gefahren für den Erhalt einer lebenswerten Welt. In der Reihe „Talk im Econvent“ hat er am Montag den Abschied von gewohnten Denkmustern gefordert und konkrete Wege zu einer nachhaltigen Welt aufgezeigt.

Wenn es darum geht, Nachhaltigkeit sowie soziale, ökonomische und ökologische Generationengerechtigkeit als Handlungsmaxime zu erläutern, muss im großen Rahmen gedacht und der Bogen weit gespannt werden. Wie der Wissenschaftler, Hochschulrektor und Co-Präsident des Club of Rome Ernst-Ulrich von Weizsäcker im Gespräch mit dem EZ-Redakteur Adi Maier am Montag im „Talk im Econvent“ erklärte, ist ein den eigenen Beziehungsrahmen überschreitendes globales Denken nötig, um den Weg in das Scheitern der Menschheit zu wenden.

„Der Bericht zur Lage der Menschheit, den der Club of Rome 1972 veröffentlicht hatte, war in seiner Schlussfolgerung eindeutig und hat den kompletten Kollaps der Welt prognostiziert. Es wurde klar, wir sind auf Kollisionskurs und müssen uns ernsthaft Gedanken machen, wie es weitergeht, erinnerte von Weizsäcker.

Artikel in der Stuttgarter Zeitung: Ecoinn erhält Innovationspreis

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Am 31.08.2018 hat die Stuttgarter Zeitung über unsere neueste Auszeichnung berichtet:

Für ein besonderes Projekt erhält das Eco-Inn eine besondere Auszeichnung.

Esslingen - Es ist eine besondere Auszeichnung der Industrie- und Handelskammer der Region Stuttgart. Das Ecoinn-Hotel am Esslinger Hochschulcampus erhält den diesjährigen Innovationspreis Ausbildung der IHK. „In Zeiten des Fachkräftemangels wird die Ausbildung im eigenen Betrieb immer wichtiger“, sagt die IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Besonders gefiel der Jury, dass das Stuttgarter Sozialunternehmen, das in Esslingen das Ecoinn betreibt, junge Menschen aus Europa unterstützt, die in ihrem Heimatland keine Ausbildungsperspektiven haben. In Esslingen absolvieren derzeit Jugendliche aus Spanien und Kroatien eine duale Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich.

Quelle: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.hotel-in-esslingen-ecoinn-erhaelt-innovationspreis

Das INQA hat in seinem Magazin "InArbeit" der Ausgabe 03 eine Reportage veröffentlicht.

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„Wir sind eine Familie”

Im ECOINN Hotel in Esslingen sind die Mitarbeitenden aus vielen Ländern zu einem starken Team zusammengewachsen. Nicht zuletzt dank der Unterstützung des Hotelmanagers Thomas Puchan. Er setzt bei Integration auf Wertschätzung und Gespräche.

Die beiden großen Tische sind reich gedeckt: Es gibt Kaffee, Tee, Saft, frische Brötchen, Rührei, Marmelade und Aufschnitt aller Art. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das  Frühstücksangebot im „ECOINN Hotel am Campus“ in Esslingen ist reichlich und in bester Bioqualität. Alles, was in der Küche für das Gästebuffet vorbereitet wurde und dann übrig blieb, wird  nun im Belegschaftsraum angeboten. Eine halbe Stunde sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels mit ihrem Chef Thomas Puchan beim gemeinsamen Frühstück zusammen. Die  Stimmung ist locker. Es wird viel geredet und gelacht, bevor alle aufstehen und wieder an die Arbeit gehen.

Jeden Tag findet im ECOINN dieses morgendliche Ritual statt. „Das schweißt uns  zusammen, fördert das Arbeitsklima und die interkulturelle Kompetenz“, sagt Manager Thomas Puchan. Letztere sei wichtig in einem Hotel, in dem 20 von 24 Mitarbeitenden aus dem Ausland stammen, die meisten aus Südeuropa. Gerade erst ist ein afghanischer Geflüchteter eingestellt worden. Deutsche Bewerberinnen und Bewerber gibt es kaum, aber die Nationalität spiele im  ECOINN ohnehin keine Rolle, so Thomas Puchan. „Entscheidend ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber fachlich geeignet sind, gewillt, Deutsch zu lernen, und gut ins Team passen.“ So  stellt er schon bei der Einstellung die Weichen für eine gelungene Zusammenarbeit.

Minister Franz Untersteller überreicht Urkunden an Azubis

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Würdigung der Projekte „Nachhaltigkeit und ökologisches Wirtschaften im Gastgewerbe“ für sieben angehende Hotelfachleute

Über ein Schuljahr hinweg entwickelten die Auszubildenden im 2. Ausbildungsjahr des ECOINN Hotels am Campus nachhaltige Projekte, die sie nun bei der Abschlussveranstaltung im Stuttgarter „Wizemann-Space“ vorstellten. Das Pilotprojekt, an dem auch zwei Auszubildende des Hotels Hirsch in Ostfildern teilnahmen, wurde vom baden-württembergischen Umweltministerium gefördert und wird im kommenden Jahr fortgesetzt werden, dann jedoch ohne den Bundesverband UnternehmensGrün e.V., der beim Pilotprojekt Pate stand. Organisiert wird die nächste Runde von Prof. Dr. Sandra Rochnowski von der SRH Hotel Akademie Dresden und von ECOINN-Manager Thomas Puchan, bei dem sich interessierte Hotels aus Baden-Württemberg ab sofort melden können.

Sinn des Projekts ist es, dass Auszubildende nach ihrer Ausbildung nachhaltiges Wissen in andere Betriebe im In- und Ausland mitnehmen und dort implementieren.

Ana Garcia Galvez (ECOINN) präsentierte in Wort und Bild ein Gartenbeet, das sie mit ihren Azubi-Kollegen nach ökologischen Grundsätzen angelegt und beackert hat und dessen Produkte wie Kräuter und Obst beim Hotelfrühstück verwendet werden. Die Minze findet Verwendung im Willkommenscocktail für die Hotelgäste.

Julieta Schechtel, die wie Ana Garcia Galvez aus Malaga stammt, hatte sich als Projekt die Sensibilisierung der Hotelgäste für Mülltrennung auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit ihrem Co-Azubi Filip Peric hat sie im Eingangsbereich des ECOINN ein Mülltrennungssystem installiert, wo die Gäste Abfall getrennt entsorgen können.

Ira Kauderer und ihr Kollege Johannes vom Hotel Hirsch waren energetisch unterwegs und tauschten im Hotel bisherige Leuchtmittel gegen LED aus – mit großem wirtschaftlichen Erfolg, wie sie selbst staunten: eine Energieersparnis im deutlich zweistelligen Bereich war der Lohn für die Mühen, und damit auch ein dickes Lob der Betriebsleitung.

In fünf Workshops, verteilt über 6 Monate, mit verschiedenen renommierten Referenten erfuhren die Auszubildenden zudem Hintergründe und Fakten über die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und Sozialem.

Lohn für das Engagement war der heutige Abschlusstermin und die Urkunde aus den Händen des Umweltministers.

NEU im ECOINN!

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Seit 2 Wochen beziehen wir unsere Wurstwaren ausschließlich von der Bioland-Metzgerei Allmendinger, die in Sonnenbühl auf der schönen Schwäbischen Alb beheimatet ist. Damit und mit den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes werden wir verschiedenen Ansprüchen gerecht: Tierwohl, Gesundheit von Tier und Mensch, keine chemischen Zusatzstoffe, kein Phosphat, natürliche Herstellung. Qualität auf höchsten Niveau also, wie einst beim Dorfmetzger, der alles selber herstellte.

Nun hoffen wir sehr, dass unser Engagement auch von unseren Gästen gesehen und goutiert wird, geben wir doch dreimal mehr für diese Top-Produkte aus als für die bisherigen Wurstwaren, ohne den Preis für das Frühstück zu erhöhen.

Unser Frühstück weist dadurch einen noch höheren Bio-Anteil auf als bisher: ob DEMETER-Marmeladen, Honig, Michprodukte, Kaffeespezialitäten, Säfte, Tees, Brot und Brötchen, Eierspeisen, Müsli usw., im ökologischsten Hotel Europas speisen Sie zum aller größten Teil in Bio-Qualität und regional.

Überzeugen Sie sich selbst: http://www.metzgerei-allmendinger.com/

Neue Auszeichnung für das ECOINN Hotel am Campus

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Neue Auszeichnung für das ECOINN Hotel am CampusDas Esslinger Hotel ECOINN ist erneut zum Spitzenreiter gekürt worden: das laut Umweltministerium ökologischste Hotel Europas wurde mit dem in der Hotellerie begehrten „Green Sign Level 5“ ausgezeichnet - mit dem besten Ergebnis aller zertifizierten Hotels.

Die 85 Green Sign-Kriterien des Prüfkatalogs wurden auf Basis international anerkannter Rahmenwerke für Nachhaltigkeit wie der ISO 14001 (EMAS/Umweltmanagement), der ISO 26000 (Corporate Social Responsibility (CSR)) und den Global Sustainable Tourism Criteria (Nachhaltiger Tourismus (GSTC)) für die Hotellerie entwickelt.
Sie umfassen sieben Kernbereiche für nachhaltiges Wirtschaften: „Management und Kommunikation“, „Umwelt (Energie, Wasser und Abfall)“, „Einkauf“, „Regionalität und Mobilität“, „Qualitätsmanagement und nachhaltige Entwicklung“, „Soziale Verantwortung“ und „Wirtschaftliche Verantwortung“ und sind Ausdruck von kontinuierlicher Qualitätssicherung und verantwortungsvoller Zukunftsgestaltung. Die meisten dieser Kriterien können direkt von Mitarbeitern, Lieferanten und Gästen im Hotel wahrgenommen werden.

In Ihrer September Ausgabe 2017 veröffentlichte die DEHOGA in Ihrem Magazin einen Artikel zu unserem nachhaltigen Konzept

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Nachhaltiges Konzept „Wo keine Ressourcen verbraucht werden, wird auch kein Geld verbraucht“

Früher wurde hier mit der Wasserkraft Korn gemahlen, heute wird in der ehemaligen Mühle in der Esslinger Altstadt mit der wassergetriebenen Turbine Strom erzeugt für das Hotel „EcoInn“ – und zwar dreimal so viel, wie für das Haus benötigt wird. Zwei Drittel des Stroms werden ins öffentliche Netz eingespeist.

Dafür und für vieles mehr, was Hotelmanager Thomas Puchan im „EcoInn“ in seinem umweltfreundlichen Hotel umsetzt, hat er schon mehrfach Zertifikate verliehen bekommen. So erst kürzlich – wie in unserer August-Ausgabe
aktuell berichtet – von Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller oder auch den DEHOGA Umweltcheck in Gold.

„Wir haben den Standortvorteil genutzt, um möglichst nachhaltig zu wirtschaften“, sagt Thomas Puchan. Klar habe nicht jeder einen Fluss neben dem Haus – aber jeder könne im Rahmen seiner Möglichkeiten ökologischer
und somit auch ökonomischer arbeiten. Wer Ökostrom nicht aus Wasser, Wind oder Sonne selbst erzeugen kann, könnte ihn von einem Anbieter beziehen.

Staubsauger einfach abgeschafft

Das nachhaltige Konzept ziehe sich „wie ein grüner Faden“ durch das ganze Hotel, sagt Thomas Puchan. Ein weiteres Beispiele, das leicht umzusetzen sei, aber eine große Wirkung habe: Staubsauger abschaffen. „Die gehen schnell kaputt und brauchen viel Strom“, sagt der Hotelier. Im „EcoInn“ gibt es daher nur wischbare Böden. Und um auch den Wasserverbrauch zu verringern, lässt Thomas Puchan gerade ein neuartiges Dampfreiniger-System testen: „Meine Hausdamen sind begeistert.“ Ganz ohne Reinigungsmittel, nur mit Wasserdampf werden alle Zimmer blitzblank.

Immer noch einen Schritt weiter gehen, Innovationen nutzen. Da stecke zum einen ganz viel persönliche Überzeugung dahinter: „Wir können nicht die ganze Last den folgenden Generationen überlassen, jeder sollte seinen Teil zum Umweltschutz beitragen“, sagt Thomas Puchan. Zum anderen sei es aber auch eine ganz einfache unternehmerische Überlegung: „Überall da, wo keine Ressourcen verbraucht werden, wird auch kein Geld verbraucht.“

DEHOGA-Umweltcheck leicht umzusetzen

Der Hotelmanager berichtet: „Viele sagen, das ist zu teuer, das mache ich nicht. Andere machen es einfach und sehen, es lohnt sich.“ Mittelfristig erwirtschafte er das Geld wieder, das er in Technik und andere Umweltmaßnahmen stecke, sagt Thomas Puchan.

Es gehe nicht darum, möglichst viele Zertifikaten an der Wand hängen zu haben, sagt Thomas Puchan. „Ich verstehe auch, wenn jemandem der Aufwand einer Zertifizierung zu hoch ist.“ Der DEHOGA Umweltcheck beispielsweise habe aber den Vorteil, dass er leicht umzusetzen und relativ günstig sei.

Mitarbeiter stehen voll hinter dem Konzept

Und die Außenwirkung von einem umweltfreundlichen Betrieb dürfe man nicht unterschätzen. Nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei den Mitarbeitern. „Für mich ist es wichtig, dass auch meine Mitarbeiter voll hinter dem nachhaltigen Konzept stehen“, sagt Thomas Puchan. Sei dies nicht der Fall, werde ein Bewerber auch schon mal abgelehnt. Umgekehrt sei das konsequente Konzept auch für viele ein Grund, sich im „EcoInn“ zu bewerben. „Die Menschen werden immer umweltbewusster“, sagt Thomas Puchan.

Auch viele Gäste buchen zunächst wegen der guten Lage im „EcoInn“, kommen dann aber wieder, weil sie die allergikerfreundlichen, mit Naturmaterialien ausgestatteten Zimmer oder das Bio-Frühstücksbuffet überzeugt haben.

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